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Das Maximilianeum

Architektur und künstlerischer Hintergrund

Das Bauwerk

Die Funktion des Maximilianeums

Die Pläne zur heutigen Maximilianstraße sind von 1851 und stammen von dem Architekten Friedrich Bürklein (1813-1872). Er sollte ein Zentrum städtischer Kommunikation schaffen, das auch als eine Verbindung der Stadt mit der Isar und dem jenseits des Flusses gelegenen Haidhausen gedacht waren.

Straße, Forum und Brücke sollten in einem Punkt zusammentreffen - dem späteren Maximilianeum.

Der "Maximilianstil"

Maximilian II. wollte in seiner neuen Vorzeigestraße ein einheitliches Aussehen geben und schrieb deshalb den heute nach ihm benannten Maximilianstil vor: Spitzbogige Arkaden und vorherrschende Vertikalität aus der angelsächsischen Neugotik waren die Basis, auf der die besten Elemente aller historischen Kunstepochen mit moderner Bautechnik vereint werden sollten. Das Maximilianeum ist als letztes Gebäude zugleich die Vollendung und der Niedergang dieses Stils: kurz vor seinem Tode ordnete der König trotz bereits laufender Bauarbeiten an, die Fassade mit Rundbögen zu versehen.

Die 24 Marmorbüsten

Besondere Bekanntheit erlangten die 24 Marmorbüsten des Maximilianeums. Sie stellen einige der nach damaliger Ansicht größten Persönlichkeiten der Weltgeschichte dar:

1. Alexander d. Große (*356, †323)
Auf seinem Feldzug verbreitete der Schüler des Aristoteles und makedonische König die griechische Kultur bis nach Indien.

2. Kyros (†529)
Er errichtete das persische Weltreich. Unter seiner Herrschaft kamen die Juden aus der Babylonischen Gefangenschaft frei.

3. Solon (*um 640, †um 561)
Der griechische Staatsmann und Dichter führte erste demokratische Elemente in die Verfassung Athens ein.

4. Franz v. Assisi (*1181/82, †1226)
Er verzichtete auf sein väterliches Erbe, um in Armut ein christliches Leben zu führen. Er stiftete den Franziskanerorden.

5. Turenne (*1611, †1675)
Der französische Generalmarschall zeichnete sich durch methodische und zugleich kühne Kriegsführung aus, die noch von Napoleon als vorbildhaft betrachtet wurde.

6. Hannibal (*247/46, †183)
Durch sein großes taktisches Geschick wurde der karthagische Feldherr zu einer der größten äußeren Bedrohungen für das republikanische Rom.

7. Gustav Adolf (*1594, †1632)
Aus Sorge um die Zukunft des deutschen Protestantismus griff der schwedische König in den 30jährigen Krieg ein.

8. Leibniz (*1646, †1716)
Die Entwicklung der Infinitesimalrechnung ist nur eine von vielen bedeutenden Leistungen des Universalgelehrten. Aus der 1700 von ihm gegründeten "Sozietät der Wissenschaften" ging die "Preußische Akademie" hervor.

9. Gregor d. Große (*um 540, †604)
Er zentralisierte die päpstliche Verwaltung. Der Begriff "Gregorianik" zeugt von seinem großen Einfluß auf die Kirchenmusik.

10. Prinz Eugen v. Savoyen (*1663, †1736)
Der österreichische Feldherr erlangte insbesondere durch seine Siege im Türkenkrieg Berühmtheit. Als kaiserlicher Ratgeber bewies er politischen Scharfblick.

11. Vinzenz v. Paul (*1581, †1660)
Er verbrachte den Großteil seines Lebens in Paris, wo er sich der Armenseelsorge widmete. Zahlreiche karitative Einrichtungen gehen auf ihn zurück.

12. Konfuzius (*um 551, †479 v.Chr.)
Auch wenn es dem Philosophen zu Lebzeiten nicht gelang, gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen, beeinflußt seine Moral- und Staatsphilosophie nicht nur den chinesischen Kulturkreis bis heute.

12 weitere Büsten stehen als Dauerleihgabe in den Räumlichkeiten des Landtages.

Weiter zu den Informationen über das Bauwerk.

       

zuletzt aktualisiert am 16.06.05

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