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Erneuerbare Energien

Bestandsaufnahme - die derzeitige Situation

Einsatzstrategien

Aufbau des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe (NAWAROS)

C.A.R.M.E.N. e.V.

Bestandsaufnahme - die derzeitige Situation

Primäenergieverbrauch Biomasse beim Bund und in Bayern

In Bayern werden insgesamt (Statistik für das Jahr 2002) 4,0% des Primärenergieverbrauchs (PEV) aus Biomasse erzeugt - mit steigender Tendenz. Dadurch werden pro Jahr 2,3 Mrd. Liter Heizöl ersetzt und rd. 6,0 Mio. t Kohlendioxid eingespart. In Deutschland liegt der Biomasseanteil nur bei 2,0%. Die Biomasse ist mit der Wasserkraft der bedeutendste regenerative Energieträger in Bayern.

Übersicht über die einzelnen Anteile des Biomasseverbrauchs

Im nachstehenden Diagramm ist der Anteil der verschiedenen Biomassen innerhalb des Biomasse-Mix übersichtlich dargestellt:

Komponenten des Biomasseverbrauchs

Allein 2,5% des Primärenergieverbrauchs kommen aus festen Biomassen, im Wesentlichen aus Holz. Zu 0,6% tragen Biodiesel, Pflanzenöl, Biogas sowie Klär- und Deponiegas zur Primärenergieerzeugung bei und zu 0,9% Biomasse im Müll.

Kein anderes Bundesland setzt so viel Biomasse zur Energieerzeugung ein wie Bayern. Erfreulich ist dabei auch, dass diese Werte hohe Zuwachsraten aufweisen. Für das Jahr 1990 wurde der Anteil der Biomasse am Primärenergieverbrauch auf 2,09% geschätzt. Konkretes Zahlenmaterial liegt seit 1995 vor: So ist der Anteil der Biomasse von 3,18% kontinuierlich auf 4,0% im Jahre 2002 gestiegen. Entscheidend ist die absolute Steigerung des Primärenergieeinsatzes auf der Basis der Biomasse. Sie beträgt seit 1990 rd. 46%.

Feste Biobrennstoffe

So wurde z.B. auch der Holzeinsatz bei Biomasseheizwerken in Bayern von rd. 500 000 t im Jahr 1991 auf rd. eine Million Tonnen im Jahr 2002 gesteigert. Eine positive Entwicklung ist auch bei den Pelletfeuerungen, die im Bedienungskomfort an herkömmliche Ölheizungen heranreichen, zu verzeichnen. So wurden im Jahr 2002 bereits 13 000 t Pellets, dies entspricht rd. 6,5 Mio. Liter Heizöl, eingesetzt. In diesem Bereich werden beträchtliche Steigerungen erwartet.

Biodiesel

Erfreulich ist die Entwicklung der vom Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten mit 40% der Investitionskosten bzw. rd. 3,35 Mio. geförderten Biodieselanlage in Ochsenfurt. Mit einer Jahreskapazität von 75 000 t ist die Anlage am 12. Mai 2000 offiziell in Betrieb gegangen und arbeitet seither wirtschaftlich erfolgreich. Biodiesel hat sich als Kraftstoff etabliert und wird zwischenzeitlich aufgrund der seit Anfang 2004 wirksamen Steuerbefreiung für biogene Kraftstoffe auch in Mischungen von der Mineralölwirtschaft als Mischungskomponenten zu Dieselkraftstoff bis zu 5% lebhaft nachgefragt.

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zuletzt aktualisiert am 16.06.05

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